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Pressemitteilung veröffentlicht bei netcom-factory.de
Auswirkungen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko
Hochmut kommt vor dem Fall
Kurzfasssung: Das Ausmaß der Ölkatastrophe ist für die meisten Menschen nicht mehr fassbar. Kaum jemand kann sich vorstellen, wie groß die ausgetretenen Ölmengen wirklich sind. Konkreter wird die Katastrophe in den täglichen Bildern und Berichten über die Folgen der Ölpest: Menschen, die versuchen die Ölmassen einzudämmen und unzählige im Öl verendete Tiere. Das Börsenportal http://www.boersennews.de fasst die Katastrophe in Zahlen und stellt sie in einen weltwirtschaftlichen Kontext.
[Nürnberg - 09.07.2010] Das Ausmaß der Ölkatastrophe ist für die meisten Menschen nicht mehr fassbar. Kaum jemand kann sich vorstellen, wie groß die ausgetretenen Ölmengen wirklich sind. Konkreter wird die Katastrophe in den täglichen Bildern und Berichten über die Folgen der Ölpest: Menschen, die versuchen die Ölmassen einzudämmen und unzählige im Öl verendete Tiere. Das Börsenportal http://www.boersennews.de fasst die Katastrophe in Zahlen und stellt sie in einen weltwirtschaftlichen Kontext.
Aktuellen Schätzungen zufolge sind bisher täglich etwa 60.000 Barrel Öl ausgetreten. Das entspricht ungefähr 9,6 Millionen Liter, die jeden Tag ins Meer strömen. Innerhalb eines Monats erreicht die ausgetretene Ölmenge somit die unvorstellbare Dimension von rund 290 Millionen Litern Öl. Doch hat dieser gigantische Ölverlust einen Einfluss auf den Ölpreis http://www.boersennews.de/markt/rohstoffe/wti-spot/832800 am Weltmarkt?
Da der Ölpreis ständigen Schwankungen unterliegt, die viele verschiedene Ursachen haben, sind Zusammenhänge oft nur schwer zu benennen. Statistisch gesehen ist die bislang in den Golf von Mexiko geströmte Ölmenge verschwindend gering. Sie entspricht gerade einmal dem Ölverbrauch von einer Stunde weltweit. Allerdings hatte das Unglück im Golf von Mexiko für den BP-Konzern einen spürbaren Einfluss: Der Börsenwert hat sich seit der Katastrophe im April innerhalb von drei Monaten auf etwa 80 Milliarden Euro halbiert. Somit steht der Untergang der Bohrinsel Deepwater Horizon auch für größenwahnsinnige Gier und Hochmut. BP wollte schließlich vom viertgrößten zum größten Unternehmen der Welt werden. Gier und Skrupellosigkeit scheinen im Ölgeschäft schon Tradition zu haben. Ob es da ein Wink des Schicksals ist, dass sich die aktuelle Katastrophe quasi vor der Geburtsstätte des Ölwahns ereignete, bleibt dabei reine Spekulation.
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Pressemitteilung veröffentlicht am: 11:47:00 - 09.07.2010
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